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SandZeit

Neulich gefunden im Blog des Steppenwolfes - Sandkunst. Ein Memento Mori der besonderen Art. Geschaffen und sofort danach wieder  zerstört, und schon ist wieder etwas Neues da. Was ist das nur, das bleibt? Denn dass etwas bleibt, lässt sich nur schwer abstreiten… Sand ist sowieso ein ganz besonderer Stoff. Eine meiner liebsten Beschäftigungen ist es, am Strand zu sitzen und Sand durch die Finger rinnen zu lassen. Am allerliebsten an der Ostsee, hier gibt es den feinsten Sand von allen, je östlicher desto feiner, denn er wurde vom Westwinde verweht. Spätestens hier wird klar, welch enge, doch nicht ganz unkomplizierte Beziehung der Sand zur Zeit unterhält. Und zwar schon lange. Vor langer Zeit ließ man sich auch Zeit gern durch die Finger rinnen. Damit haben manche Zeitgenossen Schwierigkeiten, obwohl auch diese sich manchmal gern an besandeten Flecken aufhalten. Aber ich schweife ab. Beide Tätigkeiten ähneln sich, doch ist es mitnichten das Gleiche, ob ich Sand oder Zeit durch die Finger rinnen lasse. Sand kann noch mehr. Er kann r i e s e l n … Ist es nun eine Affäre zwischen dem konkreten Sand und der abstrakten Zeit? Oder gar eine Verbindung fürs Leben? Eine… Ehe? Sollte da sogar die Sanduhr… nein, das wird mir nun doch etwas zu profan. Das ist ganz sicher mehr als Hilfe für eine Vierminutenei!

Gemanagte Zeitverdichtung

genova68 erklärt uns  in seinem Blogartikel, warum er an der Glaubwürdigkeit des Manager-Magazins zweifelt. Und wenn man sich auf seine Rechnung und seine Sicht der Dinge einlässt, dann kommen in der Tat Gedanken, auf die zumindest ich bisher noch nicht gekommen bin. Wie viele Dinge kann ein erfolgreicher Manager zwischen 5.45 und 6.15 Uhr morgens unterbringen? Mehr dazu hier und in ihrem seinem Artikel. Ich wünsche ein schönes Wochenende und werde sehen, wie sich die verdichtete Zeit in Scheiben schneiden und genießen, vielleicht sogar als Instant-Pulver in Wasser oder Wein auflösen lässt. Damit es nicht gar so kompakt wird…

“Das Manager-Magazin erklärt uns in der November-Ausgabe, dass viele erfolgreiche Manager auch vielfache Kinderzeuger sind. Zur Veranschaulichung zeigt die Redakteurin Eva Müller, wie ein viel beschäftigter Manager sein Familienleben im Griff hat. Der Typ, aus Osnabrück, den Namen habe ich vergessen, besitzt gleich vier Firmen, irgendwas Juristisches. Er sieht auf dem Foto recht dynamisch aus, nur seine fünf Kinder gucken in die Kamera, als seien sie Sektenmitglieder. Sein Wecker klingelt um 5.30 Uhr. Und jetzt bitte aufpassen: Er weckt dann seine beiden Söhne und „scheucht” sie ins Bad. Dann setzt er sich auf sein Trimmrad und fährt 14 Kilometer. Und um 6.15 Uhr presst er bereits – frisch geduscht – frischen Saft…”  Weiterlesen bei genova68…

Das alles ist : Ganz einfach. Hier noch einer meiner Top50 forever. Viel Spaß!