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Rauchen oder nicht rauchen…

Das war ja mal ne ergiebige Woche! So viele “geheime” Gründe rausgefunden, warum ich wieder anfangen könnte zu rauchen! Besser gehts gar nicht, folks!
Der eine ist eine Art innerer Anwalt, der immer dafür sorgen will, dass es allen gut geht, und dass es gerecht in der Welt zugeht und jedesmal wenn er nicht mehr weiter weiß eine Zigarette nimmt um zu überlegen. Ok, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Hoffentlich. Der andere: die Werbung für Freiheit, die in der Pubertät funktioniert hat. Dieses heftige innere “NEIN” sagen, dass unbedingt einen verbotenen Weg gesucht hat. Rauchen ist gleich Freiheit. Nicht so sein müssen, wie es die anderen verlangen. OK, Verstanden. Also, das muss mal entkoppelt werden. Atmen und frische Luft rauchen ist dabei für mich ganz wichtig. So, und nun: gute Nacht.

10 Tage rauchfrei…

… und was ich darüber so schreiben kann. Gerade jetzt dachte ich: wie schön wäre es, zu rauchen und nicht zu rauchen. Ich komme gerade von einem wunderschönen und bewegenden Abend in meiner Lieblingskneipe wieder und habe mir in den letzten 4 Stunden über alles mögliche Gedanken gemacht. Nun komme ich nach Hause, schau mal in meinen Blog und…. normalerweise hätte ich mir jetzt eine angesteckt. Das ist die ungefähr 18. Attacke heute. Weniger als gestern und gestern waren es weniger als vorgestern. Ich erinnere mich an den Spruch der AA – gelesen bei A. von Schönburg – one is one too much and a thousand never enough… Es wirkt. Ich überwinde die Attacke.
Es ist dies… sobald eine Leere auftritt, habe ich das Bedürfnis zu rauchen. Die Leere kann ich auch ohne überwinden. Tief atmen, frische Luft rauchen oder die Leere anschauen. Das ist am schwierigsten. Aber ich tu es.
Wenn es mir den Boden unter den Füßen weg zieht (und das kann ganz banale Gründe haben), will ich eine rauchen. Und ich tu es nicht. Es ist schwer, aber ich kann mich auch anders erden. Ich merke, dass Rauchen der einfachere Weg ist. Für alles mögliche. Aber nicht der einzig mögliche. Es ist nur grad zu Anfang ein bisschen anstrengender, sich Erdung, Fülle, Inspiration, Konzentration, Ablenkung und und und anders zu holen als über die Zigarette. Auf ein Phänomen hat mich der Liebste aufmerksam gemacht. Mir war aufgefallen, dass ich mit dem Rauchen etwas ausprobiert hatte. Nämlich die Frage zu beantworten: Wenn ich etwas tue, was meiner Umgebung nicht gefällt, lieben mich dann die Menschen noch, die ich liebe? Der Liebste sagte nun: Na, wenn sich dieses Instrument bewährt hat, dann KANNST du ja gar nicht aufhören zu rauchen… oO! Das saß!
Sodele, dabei lass ich’s mal für heut abend. Ich werd mich jetzt meinem Buch, meinem gedruckten LIVE-Buch zuwenden und den PC einfach ausschalten. Und weiterhin in Kette Nichtrauchen. Weil, das gefällt mir ja schon verflixt gut, es nicht zu müssen…
Also, rinjehaun, wie ein von mir verehrter Podcaster sagen würde! Ach ja, der hat zu dem Thema auch was zu sagen: