Hagebuttensenf

Einträge werden als ‘Gesundheit und Seele’ kategorisiert

Bitte

27 Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Bitte

von Hilde Domin

Wir werden eingetaucht
und mit den Wassern der Sintflut gewaschen,
wir werden durchnässt
bis auf die Herzhaut.

Der Wunsch nach der Landschaft
diesseits der Tränengrenze
taugt nicht,
der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten,
der Wunsch, verschont zu bleiben,
taugt nicht.

Es taugt die Bitte,
dass bei Sonnenaufgang die Taube
den Zweig vom Ölbaum bringe.
Dass die Frucht so bunt wie die Blüte sei,
dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden.

Und dass wir aus der Flut,
dass wir aus der Löwengrube
und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem zu uns selbst
entlassen werden.

Kategorien: Fundstücke · Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf · Mutmacher
Mit Tag(s) versehen: ,

Von der Schwierigkeit zu schenken

18 August 2009 · Kommentar schreiben

Es gibt manchmal Situationen, in denen es nicht einfach ist, ein wertvolles Geschenk zu machen. Das setzte mir vor ein paar Wochen ganz unerwartet ein Thema vor, mit dem ich nicht gerechnet hatte.

Ich hatte etwas nicht Materielles zu verschenken, das ich aus verschiedenen Gründen nicht selbst annehmen konnte in diesem Moment. Es ließ sich auch nicht verkaufen, das hätte ich auch nicht gewollt.

Ich kenne nun wirklich einige Menschen, denen dieses Geschenk möglicherweise gut tun würde. Es war ein Angebot, bei dem es wichtig war,  dass die / der Beschenkte auch ablehnen konnte. Doch es war wirklich eine heikle Angelegenheit, denn ich wollte es nur denen anbieten, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie sich frei genug fühlen, entweder „Ja“ oder „Nein“ zu sagen, ohne sich verpflichtet zu fühlen.  Als ich mit meinen Gedanken an dieser Stelle angekommen war, wurde es schwierig.  Denn das mit dem „Ja“ und „Nein“ ist ja für die meisten Menschen so eine Sache. Das Geschenk anzubieten erwies sich urplötzlich für mich als ebenso schwierig wie umgekehrt die Vorstellung, es anzunehmen oder abzulehnen. Dürfte ich mich danach frei fühlen, um etwas zu bitten oder würde ich befürchten, die Bitte könnte nur deshalb erfüllt werden, weil ihr dieses Geschenk voraus ging? Ich wollte damit keine „Schuld“ abzahlen, und auch keine aufbauen. Ein Geschenk soll nicht abhängig machen, soll nichts erkaufen und nicht vergiftet sein. Und ich merkte, wie sehr das von beiden Beteiligten abhängt und was für ein Risiko es vielleicht auch darstellen könnte.

Es sollte nichts kaputt machen, weder beim Ja-Sagen noch beim Nein-Sagen. Das schien mir eine große Verantwortung für eine freundschaftliche Beziehung zu sein. Und ich sah, wie sehr Schenken mit Vertrauen zu tun hat. Eine schwierige,  wundervolle Herausforderung.

Ich habe jemanden gefunden, dem das Geschenk sicher gut tut und der / die auch „Ja“ gesagt hat. Aber ich weiß, er / sie hat es bisher noch nicht eingelöst. Warum wohl…?

Ist es Drängeln, nachzufragen? Oder muss das einfach reifen? Ist das überhaupt noch meine Angelegenheit? Denn wenn ich zum Beispiel ein Buch verschenke, frage ich prinzipiell auch nie nach, ob es gefallen hat.  Es ist eben ein Geschenk, und damit kann ja der Beschenkte machen was er möchte. Das mache ich schließlich auch.  Denn selbst wenn das Objekt selbst in den Müll fliegt, kann ich immer noch die Geste wertschätzen, dass mir jemand eine Freude machen wollte. Was mir in der Regel auch Freude macht. Aber ich muss deswegen nicht alles bei mir behalten…

Was machst du mit der häßlichen Vase von Tante Erna oder der gehassten CD von deiner Liebsten? Verschenkst du weiter? Wartest du auf das nächste weihnachtliche Horrorwichteln im Kollegenkreis oder hast du eine Gruseltruhe, aus der du hervorholst, wenn Tante Erna zu Besuch kommt? Und was tust du mit wertvollen Dingen – materiell oder nicht materiell, wenn du sie gerade nicht annehmen kannst? Ich bin gespannt…

Kategorien: Fundstücke · Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf
Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Sommerloch? Aber ja!

16 August 2009 · Kommentar schreiben

Manchmal wird das Gedankenkarussell  im Kopf derart laut, dass ich glaube, gar nichts mehr zu sagen zu haben. Zuerst einmal muss wieder Ordnung in das Chaos. Etwas Ruhe – von innen. Die Ruhe von außen kann helfen, meist aber reicht sie nicht aus.

Manchmal sind die Gedanken allerdings auch sehr hilfreich. Doch nicht immer sind sie für die Öffentlichkeit bestimmt. Manchmal möchte man sie einfach nur mit ganz wenigen Menschen teilen. Damit sie keimen, Wurzeln schlagen, und ein wenig wachsen können.  Das lässt sich für mich offline ganz gut machen.

So ist also derzeit weitgehend Sommerloch  in meinem Blog, während  offline sehr viel passiert.  Das Sommerloch taucht  ja immer nur in einem ganz kleinen Ausschnitt des Lebens auf.  Und das können ganz verschiedene Sachen sein, wie ich gerade erfahre: Leere im Blog, Leere im Kopf, Abwesenheit von Freunden, von Anrufen, von Briefen. Heißhunger auf Wassermelone und Tomaten. Bockige Ideen, die sich nicht greifen lassen. Das dringende Bedürfnis, augenblicklich den Aufenthaltsort zu wechseln. Oder aber eine CD, die Freunde einem in die Hand drücken und die zu einer Sommerlochmeditation inspirieren.

Wer Lust auf etwas Ähnliches hat: hier ein Mantra, gesungen von dem Holländer Hein Braat. Die Entdeckung des Tages für mich.

Mitten im Loch also geht das Leben höchst intensiv weiter, von ganz allein.  Durch ein Loch kann auch Platz für neue Dinge entstehen, wenn man dem Drang, es zu füllen, widerstehen kann. Das ist zugegeben nicht sehr einfach.

Was ist euer Sommerloch?

Kategorien: Fundstücke · Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf
Mit Tag(s) versehen: , ,

Tunnelknall

12 Juli 2009 · 2 Kommentare

Gestern entdeckte ich einen Artikel über den so genannten Tunnelknall und war fasziniert von dem Phänomen, das mir bislang unbekannt war. Nun wohne ich nicht direkt am Ausgang eines Tunnels, durch den Hochgeschwindigkeitszüge fahren und halte mich auch sonst selten an solchen Orten auf.

Hier ein Auszug: Als Tunnelknall (engl. tunnel boom) bezeichnet man ein physikalisches Phänomen, welches beim Hochgeschwindigkeitsverkehr durch Eisenbahntunnel auftritt. Bei Einfahrt von Fahrzeugen mit sehr hoher Geschwindigkeit in einen Tunnel entsteht eine Druckwelle, die dem Zug mit Schallgeschwindigkeit vorauseilt und am Tunnelausgang zu einem explosionsartigen Knall führen kann.
Mehr dazu hier.

Beim Lesen konnte mich der Frage nicht erwehren, ob diese Erscheinung wohl Analogien in anderen Lebensbereichen aufweist, wie es ja oft der Fall ist bei Phänomenen, die die Naturwissenschaft untersucht.

Eingefallen sind mir dabei plötzliche Veränderungen, die im Leben eines Menschen, einer Organisation oder einer Gesellschaft auftreten. Sie brechen ja auch manchmal mit blitzartiger Geschwindigkeit über einen herein, und je nachdem, wo sie einfahren und wie eng oder breit der Tunnel ist, durch den sie geleitet werden, wäre es doch durchaus denkbar, dass so etwas wie ein Knall am anderen Ende der Leitung entsteht? Man stelle sich folgende (natürlich völlig hypothetische) Fälle vor:

1. Die Geschäftsleitung eines Unternehmens lässt in kleiner Runde verlauten, dass 50 Prozent des Personals abgebaut werden soll.  Einstweilen soll dies eine geheime Nachricht bleiben, das gelingt aber nicht. Die Information schießt blitzartig durch den Flur (einen manchmal recht engen „Tunnel“). Am Ende des Flurs … eine Art Knall.

2. Am Samstag Abend, drei Tage nach der Erkenntnis, dass man zu den 50 Prozent gehört, schaut man apathisch in den Fernseher und realisiert plötzlich, dass man sechs Richtige im Lotto hat. Zehn Millionen Euro! Die Nachricht bahnt sich ihren Weg durch die Synapsentunnel. Wo es in diesem Fall knallt, kann man wohl nicht mit Sicherheit sagen. Die Tunnel sind ja bei jedem anders.

Natürlich ließe sich diese Liste beliebig erweitern. Gemeinsam scheint mir allen Fällen zu sein, dass der Knall am Ende des Tunnels übermäßig stark, übermäßig laut, übermäßig zerstörerisch wirken kann.
Die schnelle Veränderung ist in vielen Fällen ja erwünscht, die Druckwelle nimmt man in Kauf, aber das Knallsymptom, nein, das nicht, dagegen muss was getan werden.

Die kreativen Lösungen der Bahningenieure finde ich beeindruckend. Wieder aber entstehen bei mir Fragen:
Sind das tatsächlich Lösungen?
Bringen die uns weiter?
Lässt sich davon etwas ins nichttechnische Leben übertragen? Zum Beispiel Einhausungen am Ende des Portals? Oder aerodynamische Bugformen der Nachrichtenübermittler, um die Druckwelle abzumildern? Diese Vorstellung hat was Gruseliges, gleichzeitig aber wunderbar Absurdes.
Das Pragmatischste aus der ganzen Liste scheint mir die Herabsetzung der Einfahrgeschwindigkeit. Wahrscheinlich auch im „richtigen“ Leben. Aber da hier Tunnel viel öfter vorkommen, frage ich mich, ob wir dann im persönlichen Leben Hochgeschwindigkeitszüge brauchen.
Die Frage muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Petra Schuseil, die in ihrem Blog und auch sonst nach Antworten auf das richtige Lebenstempo sucht, weiß vielleicht mehr darüber.

Kategorien: Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf
Mit Tag(s) versehen: , ,

Glauben Sie an Wiedergeburt, Reinkarnation und das Weiterleben der Seelen?…

31 Mai 2009 · Kommentar schreiben

…fragte vorgestern jemand bei xing. Und weil die Anwendung meine Antwort nicht speichern wollte, gebe ich sie hier zum Besten.  Vielleicht kommt ja eine kleine Diskussion jenseits von ja und nein zu Stande.  Ich freu mich auf Ihre / Eure Kommentare.

Ich glaube vor allem, dass es letzten Endes Wurscht ist, ob ich daran glaube oder nicht. Es passiert sowieso, ob ich es will, akzeptiere oder ablehne, denn es ist Teil der Entwicklung des Universums. Wenn mir niemand eine Erklärung frei Haus liefert, muss das nicht bedeuten, dass es keine gibt. Es könnte ja auch sein, dass ich entweder am Bahnhof auf den Flieger warte oder die Erklärung an der falschen Stelle suche. Ähnlich wie der Mann in Watzlawicks Geschichte, der den im Dunkeln verlorenen Schlüssel unter der Straßenlaterne sucht, weil es da heller ist. Mit Instrumenten, die physikalische Dinge messen, werden wir nicht physikalische Vorgänge wahrscheinlich nicht abbilden können. Aber den Vorgängen ist es egal, ob wir sie gerade beweisen können oder nicht. Schon vor der Entdeckung der Schwerkraft sind die Dinge nach unten gefallen.

Wenn ein kleines Kind nur an das Gute glaubt, oder ein Jugendlicher daran, dass er die ganze Welt verändern wird, oder ein Fünfundzwanzigjähriger, dass er den Stein der Weisen gefunden hat, dann ist das wahrscheinlich nicht die absolute Wahrheit, aber doch sehr hilfreich, um sich zu entwickeln. Für mich persönlich hat es sich als hilfreich erwiesen, wie Saint-Ex’ Kleiner Prinz meine Vulkane zu fegen, damit ich für Entdeckungen offen bleibe. Und geeignete Methoden zu finden, mit denen ich selbst überprüfen kann und nicht glauben muss.

Kategorien: Gesundheit und Seele
Mit Tag(s) versehen: , ,

Zurück von der Pause

31 Mai 2009 · 2 Kommentare

Ja, es lässt sich berichten. Noch nicht im Detail, aber immerhin.
Zuerst lehrte mich Dietrich Klinghardt in zwei Seminaren Klopfen. Das konnte ich zwar schon an Türen, damit man mir öffne, aber an den eigenen Knochen zu klopfen, damit etwas heile, war schon etwas Besonderes.  Inspiration gab es dort jede Menge – und Erkenntnisse. Zum Beispiel diese, dass immer mehr jener Phänomene, die oft gedankenlos in die Esoterik-Schublade gesteckt werden, sich durchaus wissenschaftlich erklären lassen. Zunehmend. Was wieder meine Überzeugung gestärkt hat, dass Religionen und Naturwissenschaften gar nicht so weit voneinander entfernt sind, wie wir gemeinhin annehmen. Und jene Erkenntnis, dass es mit absoluter Sicherheit sinnvoll ist, sich verschiedene Ebenen anzusehen, wenn es um Heilung gehen soll – die körperliche, die energetische, die mentale, die intuitive.  Mein NLP-Lehrer sagte schon immer, psychologische Probleme solle man auf der psychologischen Ebene lösen, logische auf der logischen.  Hier wurde alles noch differenzierter dargestellt. Das alles spricht für eine  Kombination aus Schulmedizin, natürlichen Heilmethoden, und im weiten Sinne psychologischer Betrachtung von so genannten Problemen. Mit anderen Worten – die Bezeichnung „ganzheitlich“ hat für mich eine neue Bedeutung erhalten.  Sehr inspirierend fand ich das.

Sodann hatte ich gerade mal einen Tag Zeit, um diese Erkenntnisse zu verarbeiten, um dann zu einem anderen Seminar aufzubrechen. Varda Hasselmann und Frank Schmolke vermittelten in zehn Tagen Erkenntnisse und Erfahrungen über Archetypen der Seele – gekleidet in eine sehr intensive Selbsterfahrung und Selbstüberprüfung. Ich habe schon einige Versuche über Heimat,  Heimweh und Fernweh geschrieben in meinem Leben, immer auf der Suche nach dem, was „Heimat“ eigentlich ausmacht.  Suche lässt sich immer leichter ausdrücken als Gefundenhaben. Doch das ist es – hier habe ich etwas gefunden, wonach ich seit meiner Kindheit suchte. Eine Art seelischer Heimat. Mehr lässt sich darüber im Moment nicht schreiben. Aber das langt auch für jetzt. Es wird sich ohnehin widerspiegeln in meinen kommenden Worten.

Kategorien: Gesundheit und Seele
Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Vom Fehlermachen

6 Mai 2009 · 5 Kommentare

Über Heide Liebmanns Blog und ihre persönliche Geschichte vom Stehauf-Frauchen habe ich von der Blogparade Eine Kultur des Scheiterns entwickeln auf Petra Schuseils Blog Lebenstempo erfahren. Und heute, als ich ein paar alte Notizen sortierte, fand ich ein Zitat von meiner Frau Mama (siehe unten), das  zu dem Thema passt. Deshalb schließe ich mich gerne an.

Was hab ich mich gequält. Mit Mathe, mit russischer Grammatik, mit  unmöglichen Beziehungen. Immer hatte ich den Satz von meinem Vater im Ohr: „Es muss alles seine Richtigkeit haben!“ Richtig und falsch bekamen dadurch eine absolute Dimension, die ich perfekt verinnerlicht hatte. Wenn also etwas schief ging, dann konnte es entweder nur meine Schuld sein, weil ich etwas falsch gemacht hatte, oder aber es passierte, weil die Welt eben so ungerecht war. Sobald ich etwas wagte, hörte ich: „Sei vorsichtig! Das muss man sich alles erst gut durch den Kopf gehen lassen.“ Oder aber auch gerne: „Das haben schon ganz andere nicht geschafft!“ Natürlich rebellierte ich mächtig, und Sicherheit (ich glaubte damals, dass dies Sicherheit ist) wurde mir ein Greuel. Unter anderem war es die Energie der Rebellion, die mich seither die unmöglichsten Sachen anfangen ließ – oft unter großer Anstrengung. Manche sind gut gegangen, viele nicht. Auch große Verluste waren dabei. Manche sehr schlimm, manche nicht. Das Absolute am Richtigen und am Falschen ist mir darüber mit der Zeit verloren gegangen. Um diesen letzten Verlust habe ich nie getrauert. Die Angst vor dem Scheitern allerdings habe ich nicht von allein verloren. Sie kommt immer mal wieder unangemeldet zu Besuch und verschwindet nur dann, wenn ich sie in vollem Bewusstsein anschaue. Das geht im Stehen gut und auch im Sitzen. Mit den Füßen auf dem Boden und tiefem Atmen. Manchmal aber auch am Telefon – mit meiner besten Freundin.
Das alles begann ich erst ab Mitte 30 zu verstehen.  Vor etwa sieben Jahren. Dann bin ich auf den Jakobsweg gegangen, wo ich mit ein paar Ausnahmen jeden Tag an irgend etwas „scheiterte“ und jeden Tag  eine Menge Fehler machte. Aber am Meer bin ich nach 950 Kilometern angekommen. Es muss also auch etwas richtig gewesen sein.

Neulich hörte ich meine 76jährige Mutter sagen: „Fehler sind dazu da, dass man sie macht.“ Ich horchte auf und konnte es kaum glauben. Da sagt sie einfach so daher, was ich mir in vielen Jahren hart erarbeitet hatte.  „Hast du mir das früher auch gesagt?“, fragte ich. „Nein, aber jetzt bist du ja erwachsen, jetzt kann ich dir das ja sagen.“

Kategorien: Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf
Mit Tag(s) versehen: , , ,