Organisation ist nicht alles. Ich bin glücklich, mir in einer Phase der Neuorientierung auch Eskapaden im Netz und im realen Leben zu leisten. Auch das gehört dazu, denn schließlich will ich auch wissen, was andere Menschen so treiben. Das lässt sich auch im Netz ganz gut herausfinden (nicht ausschließlich). Und es tut gut. Oft kommen dabei richtige Perlen zum Vorschein, die manchmal auch durchaus auf meiner Blogroll landen. Wie zum Beispiel das Lebensfreude-Blog von Elisabeth Ornauer.Und hier als Beispiel die Notwendigkeit von Umarmungen. Auch sie schreibt wie Martin Geiger über die Free Hugs Campaign, mit der Juan Mann etwa 2004 in Sydney begann. Nun, auch ich begann 2004, meine Mitmenschen mehr zu umarmen als ich das vorher getan hatte. Heute, am 31. Januar, hatte ich keine zwölf davon. Zählt man die virtuellen mit, waren es acht. Immerhin. Drei oder vier habe ich mir selbst gegeben. Das geht auch mal.
Umarmungen…
31 Januar 2009 · 7 Kommentare
Kategorien: Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf · Mutmacher
Mit Tag(s) versehen: Hug, Lebensfreude, Umarmung



7 Antworten bis hierher ↓
Erika // 31 Januar 2009 um 11:48
„Jeder von uns ist ein Engel mit nur einem Flügel. Und wir können nur fliegen, wenn wir uns umarmen.“
Luciano De Crescenzo
Elisabeth // 1 Februar 2009 um 7:25
Oh, das freut mich total!!! Danke für die lieben Worte!
Ja, ich umarme auch mehr Menschen als noch vor einigen Jahren, und es tut sooo gut! Oft ist es so, dass ich keine einzige Umarmung am Tag bekomme und als ich die Zeilen von Virginia Satir las, dachte ich mir, das reicht doch nicht mal zum Überleben… Gut, dass da nun einige virtuelle Umarmungen dazu kommen, so kann ich schon ganz gut leben
Es wird besser – und du hast recht, ich habe ja auch noch mich selbst, das hilft schon!
Ich umarme dich ganz fest und wünsche dir einen Sonntag voller Liebe!
Elisabeth
nimrouz // 1 Februar 2009 um 3:06
Danke an Erika und Elisabeth für die lieben Kommentare. Ja, virtuelle Umarmungen sind besser als gar keine. Aber auf Dauer doch entschieden zu wenig. Ab nach draußen
Nina // 1 Februar 2009 um 5:40
Über die Notwendigkeit und vor allem die korrekte Ausübung von Umarmungen geben auch Das kleine Knuddel-ABC und Der kleine Knuddeltherapeut Auskunft. Knuffig!
Elisabeth // 2 Februar 2009 um 6:25
Jaja, ich war eh draußen, aber in den Wald verirrt sich niemand, der umarmen möchte
Gestern war ich allerdings mit ganz lieben Freunden im Kino – da gibts nun eine großartige Weiterentwicklungschance
@Nina:
Den Knuddeltherapeut mag ich sehr und kann ich auch empfehlen!
Alles Liebe von Elisabeth
nimrouz // 2 Februar 2009 um 7:01
Also – bei aller Sympathie: Jemand, der free hugs im Walde verteilt und hinter einem Gebüsch versteckt den Passanten plötzlich und voller Freude um den Hals fällt , wäre selbst mir als Knuddelfan doch ein wenig suspekt. Und weil ich gleich doppelt die Empfehlung hier in der Liste habe, mache ich mich jetzt auf die Jagd nach dem Knuddeltherapeuten. Als Buch natürlich! Danke, Ihr zwei und
XX (a big hug)
nimrouz // 13 Februar 2009 um 8:15
So, jetzt hab ich den Knuddeltherapeuten auch studiert. Ja, den kann ich auch uneingeschränkt weiterempfehlen, freu mich über Eure Empfehlung. Was mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat war ein Folgeband: Kopf hoch! Neue Ratschläge vom Knuddeltherapeuten. Ist ganz nett – aber es sind eben Rat-Schläge…