Organisation ist nicht alles. Ich bin glücklich, mir in einer Phase der Neuorientierung auch Eskapaden im Netz und im realen Leben zu leisten. Auch das gehört dazu, denn schließlich will ich auch wissen, was andere Menschen so treiben. Das lässt sich auch im Netz ganz gut herausfinden (nicht ausschließlich). Und es tut gut. Oft kommen dabei richtige Perlen zum Vorschein, die manchmal auch durchaus auf meiner Blogroll landen. Wie zum Beispiel das Lebensfreude-Blog von Elisabeth Ornauer.Und hier als Beispiel die Notwendigkeit von Umarmungen. Auch sie schreibt wie Martin Geiger über die Free Hugs Campaign, mit der Juan Mann etwa 2004 in Sydney begann. Nun, auch ich begann 2004, meine Mitmenschen mehr zu umarmen als ich das vorher getan hatte. Heute, am 31. Januar, hatte ich keine zwölf davon. Zählt man die virtuellen mit, waren es acht. Immerhin. Drei oder vier habe ich mir selbst gegeben. Das geht auch mal.
Beiträge vom Januar 2009
Umarmungen…
31 Januar 2009 · 7 Kommentare
Kategorien: Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf · Mutmacher
Mit Tag(s) versehen: Hug, Lebensfreude, Umarmung
Krankheit als Sprache der Seele
31 Januar 2009 · 1 Kommentar
Neulich schrieb ich über Graugänse und Roboter und verwies dort auf einen Vortrag von Rüdiger Dahlke. Ein weiterer Vortrag, nun etwas länger, stellt spannend und sehr unterhaltsam den Denkansatz dar, der hinter „Krankheit als Weg“ und „Krankheit als Sprache der Seele“ steckt.
Warum bekommen wir Fieber? Warum und wofür „holen“ wir uns eine Grippe? Was sagt und die Körpersprache über die inneren Vorgänge? Warum sprechen wir von einer „ehrlichen Haut“? Warum bekommt ein „armer Schlucker“ Magengeschwüre? Nicht nur inhaltlich eine Perle, sondern auch formal. Ich würde nur zu gerne wissen, wieviele Menschen, die vielleicht nach der Lektüre des Buches mit Ablehnung und Ärger reagieren würden, hier ganz andächtig zuhören würden. Er ist wirklich ein begnadneter Redner, wie ich finde! Hier sind die Teile zu finden:
Krankheit als Sprache der Seele 1/7
Krankheit als Sprache der Seele 2/7
Krankheit als Sprache der Seele 3/7
Krankheit als Sprache der Seele 4/7
Krankheit als Sprache der Seele 5/7
Krankheit als Sprache der Seele 6/7
Krankheit als Sprache der Seele 7/7
Kategorien: Gesundheit und Seele · Hagebuttensenf
Mit Tag(s) versehen: dahlke, Körpersprache, Krankheit, Krankheit als Sprache der Seele, Psychosomatik, Rüdiger Dahlke, seele
Wie man trauernden Freunden helfen kann
28 Januar 2009 · Kommentar schreiben
Molly Piper hat im September 2007 das für Eltern Schlimmste überhaupt erfahren. Sie hat ihr Kind verloren. Es starb, kurz bevor es zur Welt kam. Auch darüber schreibt sie in ihrem Blog „The Pipers“. Wenn wir von solchen Ereignissen in unserer Umgebung erfahren, fühlen wir uns oft hilflos. Völlig hilflos. Wenige Menschen haben wirklich gelernt, wie wir am besten damit umgehen, wie wir das Thema zur Sprache bringen können, wie wir auch einfach nur fragen können. Molly erzählt, berührt und bewegt. Niemals belehrt sie. Und doch gibt es hier viel zu lernen. Auch in einer Reihe, die helfen kann zu verstehen, was in trauernden Menschen passiert und wie wir damit umgehen können. Die Reihe heißt „How to help a grieving friend“. Thank you for sharing this, Molly.
Kategorien: Gesundheit und Seele · Trauer
Mit Tag(s) versehen: Grief, Grieving, Helfen, Help, Trauer, Trauern
Best of Schorschdabbeljuuuh
24 Januar 2009 · Kommentar schreiben
Hagebuttensenf proudly prewenf: Emilio R. Gonfalef als Gastautor. Mit dem Best of Schorschdabbeljuuh. Auteur invité: Emilio R.
Monsieur l’Ex-Président, je vous fais une bafouille,
voyant ceci je rie tant que mon froc se mouille.
Je ne peux m’empêcher de multiplier ça
Pour les lecteurs non américains, le voilà.
Inspiré par David, Boris Vian, Renaud et la tisane au fenouil.
Kategorien: Unterwegs
Mit Tag(s) versehen: Abschied, bafouille, best of, Boris Vian, George W, Schorschdabbeljuuh
Prägendes über Graugänse und Roboter
21 Januar 2009 · 1 Kommentar
Vor einigen Jahren bereits, als ich einmal mit einer Lungenentzündung im Bett lag, kurz vor dem Ersticken, bekam ich ein Päckchen von einer Freundin. Darin lag das Buch „Krankheit als Weg“ von Ruediger Dahlke und Thorwald Dethlefsen. Es geht um eine etwas andere Deutung von Krankheit bzw. Symptomen, die uns zur Ursache der Krankheit führen können. Das Buch mit den neuen Gedanken faszinierte mich und wurde ein Standardwerk im Bücherschrank. Mit anderen Worten, es prägte meine Einstellung zu Krankheiten wie kaum ein anderes. Bald kamen auch andere Werke von Ruediger Dahlke hinzu – und ich schlage dort alles nach. Heute entdeckte ich online einen Vortrag von R. Dahlke, bei der er über Wissenschaftlichkeit spricht. Wenn also ein Thema, für das sich niemand aus der Wissenschaft interessiert, nicht erforscht wird, dann bleibt es zwangsläufig „unwissenschaftlich“, aber und über die Ursachen, warum heutzutage etwas als „unwissenschaftlich“ bezeichnet wird. Und er bringt ein hervorragendes, sehr überraschendes Beispiel, was Graugänse so alles anstellen können, wenn sie einmal geprägt sind. Köstlich!
Kategorien: Hagebuttensenf · Mutmacher
Mit Tag(s) versehen: graugänse, konrad lorenz, prägung, ruediger dahlke, unwissenschaftlich, wissenschaftlich
seinen Norden wieder zu finden…
15 Januar 2009 · Kommentar schreiben
… – retrouver son Nord, das bedeutet wörtlich übersetzt im Französischen, seine Orientierung wiederfinden, wieder wissen, wo es lang geht, denn wenn man „den Norden verloren hat“ (perdu le Nord), dann weiß man das nicht mehr, man hat den Kopf verloren, nicht mehr alle Tassen im Schrank, man ist orientierungslos. Ein Zustand, den nicht wenige von uns ganz bestimmt kennen und der meistens nicht unbedingt wünschenswert ist. Manchmal aber doch, sage ich. Ein Grund wäre zum Beispiel: man kann ihn wieder finden. Und verrückterweise ist der Norden immer Norden, ist es immer gewesen, auch wenn es für die meisten Menschen von außen nicht so aussieht. Das kann bedeuten, dass andere Leute nicht den gleichen Kompass benutzen, das kann bedeuten, dass irgend jemand uns gelehrt hat, den Norden anderswo zu vermuten als unser Kompass ihn anzeigt, das kann aber auch bedeuten, dass wir immer an den gleichen Ort zurückkehren, wenn unser Maß voll ist und wir es mal wieder austrinken wollen.
Wo er seinen Norden wiederfindet und wie sich das anfühlt, davon singt Thomas Fersen hier in seinem wunderbaren Lied Lofotens, das zum Album Le Bal des Oiseaux gehört.
Und komisch: Obwohl mein Bruder kein Französisch kann, fährt er jedes Jahr nach Norwegen. Ob er wohl nur so tut, als ob er angeln wollte und stattdessen heimlich seinen Norden sucht???
Kategorien: Hagebuttensenf · Mutmacher · Unterwegs
Mit Tag(s) versehen: Chanson, eigener Weg, Kompass, Lofoten, Lofotens, Nord, Norden, Norwegen, Orientierung, Thomas Fersen, Weg
![OMG ! [ Explore #1 ] OMG ! [ Explore #1 ]](http://static.flickr.com/2631/4150305338_5dd4270c04_t.jpg)

