Hagebuttensenf

Beiträge vom Dezember 2008

Paradoxe Logik bei den Kühlschränken

21 Dezember 2008 · Kommentar schreiben

Wunderbares Phänomen: Fast jedes Mal löst ein Artikel aus der Schneckenwelt eine eine unbändige Neugier und dann eine wahre Flut von Folgefragen aus. Und bei meinem natürlichen Hang zum Prokrastinieren ist das eine willkommene Abwechslung, denn eigentlich sollte ich jetzt gerade meine Sachen packen. Gestern also fragte die Schneckensuppe danach, ob es nun paradox oder logisch sei, wenn sich die Heizdecken im Kaufhaus neben den Kühlschränken befänden.  Auf der Suche nach der Antwort findet sich anscheinend eine Gemeinsamkeit: beide seien nämlich die häufigste Ursache von Hausbränden.  Dies wäre nun für Brandschützer logisch, für Maketingstrategen und Werber als Grund für das gemeinsame Präsentieren der Artikel wohl eher paradox.  Schließlich steht ja nicht auf den Wegweiserschildchen im Kaufhaus  „3. Etage links: Hausbrandverursachende Geräte“. Widersprechen sich „paradox“ und „logisch“ überhaupt? Oder drückt sich in diesem Beispiel der zwei Geräte nicht einfach ein archetypischer Konflikt zwischen Brandschützern und Marketingstrategen aus?  Oder gar einer zwischen Frauen und Männern? Hier könnte das subjektive Temperaturempfinden doch entscheidend die Interpretation „kühl“ oder „warm“ beeinflussen… Für die eigentlich wichtige Frage hier halte ich jedoch die, ob die Eskimos Kühlschränke benutzen, um ihre Vorräte vor den arktischen Temperaturen zu schützen. Das haben sich offenbar andere Leute auch schon gefragt und es gibt zumindest mal eine nicht repräsentative Diskussion zu entdecken, und zwar hier. Dort wird auch  wiederum eine weitere Frage aufgeworfen, über die es sich nachzudenken lohnt: Benutzen wir hier in Europa im Winter Kühlschränke, damit uns das Essen nicht einfriert? In dem Sinne, machtet jut und lasst übert Fest  nüscht einfrieren und nüscht anbrennen, wa!  Bis nächstet Jahr!

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…und wenn die ganze Welt zusammenfällt…

20 Dezember 2008 · Kommentar schreiben

…drum sei auch nicht betrübt… Das Lied zum Sonntag. Und für die Weihnachtsferien. Viel Spaß und frohe Weihnachten!

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Rauchen oder nicht rauchen…

18 Dezember 2008 · Kommentar schreiben

Das war ja mal ne ergiebige Woche! So viele „geheime“ Gründe rausgefunden, warum ich wieder anfangen könnte zu rauchen! Besser gehts gar nicht, folks!
Der eine ist eine Art innerer Anwalt, der immer dafür sorgen will, dass es allen gut geht, und dass es gerecht in der Welt zugeht und jedesmal wenn er nicht mehr weiter weiß eine Zigarette nimmt um zu überlegen. Ok, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Hoffentlich. Der andere: die Werbung für Freiheit, die in der Pubertät funktioniert hat. Dieses heftige innere „NEIN“ sagen, dass unbedingt einen verbotenen Weg gesucht hat. Rauchen ist gleich Freiheit. Nicht so sein müssen, wie es die anderen verlangen. OK, Verstanden. Also, das muss mal entkoppelt werden. Atmen und frische Luft rauchen ist dabei für mich ganz wichtig. So, und nun: gute Nacht.

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Plätzchenbacken

17 Dezember 2008 · Kommentar schreiben

Ich schummel mal eben einen Text mit dem Rezept hier mitten rein. Ich werde es wohl sogar selber brauchen, aber ich habe keine Lust es mitzunehmen. Man nehme drei viel beschäftigte Frauen, die sich nach langer Zeit zum Weihnachtsplätzchen backen zusammen finden und in einer winzigen Küche zu dritt hantieren. Es wird gequasselt, ein bisschen gejammert, mitgefühlt, geweint, gelästert, Glögg fast ohne Alkohol getrunken und vor allem aber: gelaaaacccchhhhht! Unverschämt laut und herzlich. Und ein paar von den Gesa’schen Gießkannenwürfen gab es auch. Zumindest ansatzweise. Die Nachbarn waren sicher begeistert. Fünf Rezepte haben wir dann nach der Quasselrunde in kürzester Zeit geschafft, einen Mixer und uns auch. Für den Zuckerguss hatte keine mehr Lust übrig. Schlecht war uns allen von der Teigverkostung, und lecker waren sie alle. Hier zwei davon. Leider nur die Zutaten, erfahrene Bäcker/innen werden schon wissen wie das geht.

Spritzgebäck

Für 50 Stück

200 g Butter

200 Zucker

Salz

Vanillezucker

2 Eier

300 g Mehl

200 g Stärke

1 Prise Backpulver

40 g Mandeln (gemahlen)

Erdnussrauten

Für 60 Stück

200 g Butter

200 g Haferflocken

200 g Zucker

Vanillezucker

Salz

½ TL Zimt (das könnte auch EL heißen)

1 EL Erdnussbutter

40 g Vollkornmehl

70 g Erdnüsse (ungeröstet, ungesalzen)

Ahornsirup

1 Ei

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Songtext: Gerhard Schöne – Meine Rache

17 Dezember 2008 · 1 Kommentar

Songtext: Gerhard Schöne – Meine Rache.

Hier ist noch einer – gefunden leider nicht mit der Musik bei youtube – aber in einer meiner sehr präsenten Erinnerungen an die Wendezeit, als zum Beispiel einfache ehemalige SED-Mitglieder in der Öffentlichkeit Spießruten laufen mussten… Zu dieser Erinnerung erkläre ich, dass ich mich sowohl von den Ideen der SED ausdrücklich distanziere als auch noch ausdrücklicher von der 1993 gegründeten Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V. (GRH). Die Existenz letzterer erfuhr ich soeben erst als Nebenprodukt einer Recherche und dies hat mich veranlasst, den Artikel noch einmal zu überarbeiten. Das Lied traf damals und heute einen Nerv bei mir – nämlich dass ich öffentliche Bestrafungen, Spießrutenlaufen, Aufhängen, Verbrennen, Lynchen, Steinigen, Rachegelüste auf irgendwelche Banker und Vorstände auf den Ego-Trip und andere ähnliche Praktiken schon immer für sinnlos gehalten habe. Und außerdem nicht zielführend (wie eine Freundin immer sagt), zumindest wenn es darum geht, mehr Frieden, mehr Ruhe und mehr Lebendigkeit in die Welt zu bringen.

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Helle Fenster – oder Der Apfelbaum Herbert

17 Dezember 2008 · Kommentar schreiben

So, und hier möchte ich mal zum 1001. Male Gerhard Schöne würdigen – der mich seit meiner frühen Jugend (und das ist schon ein paar Tage her) begleitet.

Diese Zeilen lernte mein lieber Freund G.G. als erstes auf deutsch. Diese Zeilen bekam ich einst in einer Vorabversion nach Hause geschickt, als Dankeschön von Gerhard Schöne, diese Zeilen verlor einst die SNCF, als ich mein Gepäck an meinen neuen Wohnort nach Frankreich schicken ließ (das war unersetzliches Gepäck…), und diese Zeilen wollte ich hören, als ich aus Westfrankreich nach Paris reiste um Gerhard Schöne zu hören…. Lasst Euch die Lieder nicht entgehen – auf youtube oder direkt bei http://www.buschfunk.com ! Viel Spaß!

Weitere Favoriten: Vielleicht wirds nie wieder so schön, Ganz einfach, oder auch Der Popel, ein mexikanisches Kinderlied!

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Gästebuch für Ex-Raucher nicht erreichbar. 14 Tage rauchfrei :-)))

16 Dezember 2008 · 2 Kommentare

Anti-Tabaksucht Training: Gästebuch für Ex-Raucher.

Gerade gefunden. Leider lässt sich er Link nicht aufrufen, damit man da grüßen kann. Aber ich kann das ja auch von hier aus machen: Jetzt seit 14 Tagen rauchfrei. Da gibts doch manchmal auch so kleine Widgets zum Einbauen? Dann muss ich selbst nicht immerzu die Tage zählen, ist ja lästig! Weil: ich denk oft gar nicht mehr dran, außerhalb der Attacken…

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